"la comuna paradoxa de la schnitteria..."

here i am
darkest night is masking the cold
that embraces me can't you see
truth means fear your lying breath
never will resist alone i sit here waiting
watching the world in it's agony
because i have seen my future
my crying face no cure i'm longing for
and no healer heals the evil
i sought truth for you condemned to fail
for you, for you i'm bleeding
and every new dawn ends in bitterness ...
for you, for you i'm bleeding......



*~ Intro ~*
*~ Die Treppe ~*
*~ Hintergrund? ~*
*~ Seelenklänge ~*
*~ Taumelnde Worte ~*
*~ Sturz und Höhenflug ~*
*~ Metamorphose - Labor ~*

"...break the silence..."

Metamorphose - Das Labor

notiz

den stein in der anstalt ins rollen gebracht und der "vertrauensperson" bescheid gegeben. am dienstag ist der betrieb fällig; zeit den umbruch voran zu treiben.
30.8.06 13:01


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"und was war da mit dem instinkt? der wolf hätte sich das angesehen und dann gewusst, was zu tun ist... und hätte es getan."
ja, das hätte er. aber ich wusste nur, was zu tun ist und war in der alten unfähigkeit gefangen, auch danach zu handeln und diese hürde zu nehmen. der wolf gehört letztlich leider auch zu den halb oder gänzlich verschütteten in mir, und er war wohl schon immer ein reichlich sozial ungelehrtes und abgestumpftes oder gar abgetötetes geschöpf. nur war ich mir dessen offenbar nicht einmal mehr bewusst; eine sache mehr, die wieder ans tageslicht gekommen ist und nun hoffentlich den weg für weitere veränderung bereitet... und unter anderem auch diesen halb verschütteten wolf wieder freigibt.
gewissermaßen geschlagen mit den eigenen waffen.

anfangs etwas labil im gespräch; es ist eben doch immer ein unterschied, über etwas zu schreiben oder zu sprechen - erst wenn man sie benennt, zeigt sich wirklich wie offen eine wunde noch ist.

letztlich jedoch... alles in allem wieder ein paar kleine, neue erkenntnisse gewonnen und auch wieder zu ein wenig innerer ruhe gefunden... womit dieser zyklus, der sich nun schon seit wochen so hartnäckig hält, hoffentlich wieder aufgebrochen und geknackt ist. letztlich denke ich, dass es wieder einmal ein glücksgriff gewesen ist mit ihr; ich kann mir nicht vorstellen dass eine oder ein anderer sonst auf diese art und weise mit all diesen dingen umgehen würde.
15.8.06 19:47


wieder einmal telefonat mit muttertier, war nach langer zeit wieder einmal fällig. und da sie heute ausnahmsweise wieder einmal einigermaßen guter laune war (lag wohl am partner im hintergrund) konnte ich auch schon einmal die katze aus dem sack lassen und das thema therapie und therapiegrund erwähnen.

irgendwie habe ich das gefühl, als hätte sie es nicht so richtig realisiert oder wollte wegen dem typen im hintergrund auch nicht näher darauf eingehen, denn plötzlich wusste sie sehr viele andere dinge zu berichten.
ich würde ja auch liebend gern mit meinem vater sprechen, aber da der weiß der wyrm wo in der weltgeschichte steckt, ohne je bescheid gegeben zu haben... wenn er sich einem jahr oder so wieder einmal melden sollte, wird er überrascht sein was für eine stimme er am anderen ende der leitung hat.


ich sehe gerade, ein ordentlicher standboxsack liegt außerhalb meiner finanziellen möglichkeiten. warum wusste ich das nur bereits von anfang an?
ach, was solls. in einer konzentrierten frustphase sollte man keine energie auf dinge verschwenden, die sehr deutlich außerhalb der eigenen reichweite liegen oder noch sehr, sehr lange auf sich warten lassen werden. mit dem beknackten sperrigen knie ist ohnehin einschränkung pur angesagt.


"...damit ihr wisst, wie es ist
in der hölle zu sein
damit ihr wisst, wie es ist
nach erlösung zu schrei'n
nur deshalb komm ich zurück
mit flammendem blick
ich nehm das letzte streichholz
und verbrenne eure schöne heile welt..."


jeder hat eine mission, eine aufgabe. man muss sie nur finden...
16.7.06 15:11


13 stunden
... unterwegs.
anstalt: unerfreulich wie eh und je, vor allem bei einer drückenden hitze, die jeden gedanken von grund auf lahmlegt.
danach gewartet, um die rechte bahn für das seelenlabor zu kriegen... die prompt eine viertelstunde verspätung hatte. wie immer, wenn ich einen termin habe. eine viertelstunde mehr in brütender schwüle. dann, endlich... bahn, halbes einpennen während der fahrt (in den letzten tagen definitiv zu wenig schlaf gehabt); die straßenbahn... kommt nicht. genau wie letztes mal. eine halbe stunde in der brütenden schwüle rumgestanden. den verfluchten bergaufweg hinauf gerannt, da schon längst klatschnass gewesen - also "was solls". trotzdem zu spät, geladen bis über beide ohren.

aber die frau versteht es, einen wieder runter zu bringen. es ist wohl einfach diese ruhige art, dieses beschwichtigende und beruhigende "ist doch nicht schlimm" etc., das den sonstigen ärgerlichen gegengedanken "hast du ne ahnung" irgendwie nicht zulässt.
sie hatte meine schriftlichen, zugesendeten ergüsse über diverse vergangenheitserinnerungen ziemlich gut gefunden; sehr gut zum lesen, aufschlussreich etc...
der test vom letzten mal hingegen hatte zwei felder, die ich mittlerweile wieder halb vergessen habe... die ins extrem gingen, wobei sich männlich-weiblich offenbar die waage halten. bei dem einen m mittelfeld, w extrem, bei dem nächsten genau umgekehrt. ich glaube, das impulsive war der weiberkram, die ausbruchhafte aggressionstendenz männersache, wie auch immer.
ein kleines "identifizierungsspiel" mit schreiberischen ergüssen, die sie abermals herrlich fand...

ich hocke auf jeden fall gerne dort und würde es auch tun, wenn ich nichts zu sagen hätte - es ist einfach diese balsamähnliche ruhe. wunderbar.

die aussichten sind allerdings lang und zäh; ein jahr wird auf diese weise vergehen müssen, bis an hormonkram zu denken ist. ich komme mir vor wie ein verdurstender in der sahara, der seine oase viel zu weit entfernt erkennen muss... und befürchtet, es am ende nicht mehr bis dorthin zu schaffen. nun gut, man könnte sagen... 2 monate sind von diesem jahr bereits herum, es bleiben dann aber trotzdem noch 10. die leise hoffnung, die dauer des ganzen ließe sich zumindest um ein paar "nichtige" monate verkürzen, ist damit dahin; aber es wäre auch zu schön gewesen.
so bleibt nur, sich weiterhin abzumühen, sich zu bekämpfen, drillen, an die grenzen zu treiben, verzweiflung und frust prügelnderweise davon zu jagen.... so oft es geht.

doch solange ich mehr an kampf als ans aufgeben denke...
hingeschmissen ist immer alles viel zu schnell. und leider hat die endgültige variante einen erstaunlich hohen impulswert, wenn der richtige schlüsselreiz gegeben ist.
gefährlich.
aber das wars schon immer.

danach gehetze kreuz und quer durch die stadt, immer schwerer beladen mit fressenergie. um acht endlich in das stickige loch zurück gekehrt, das selbst saunahafte temperaturen aufweist, wenn es draußen um etliches kühler und die fenster geöffnet sind. kein durchzug.
ich hasse dieses loch.



vortags
meine ausbildnerin macht mich fertig mit den themen, die sie immer zu tisch auspackt. ich weiß, irgendwann werde ich nicht mehr an mich halten können und damit herausplatzen, was los ist, auch dieses fass ist bald voll und erreicht allmählich die grenzen seiner belastbarkeit.
trotz ihres geredes frage ich mich, ob sie es tatsächlich verstehen würde oder nicht.... ja, und dann gibt es ja noch an die 50 andere leute, die dann unweigerlich früher oder später ebenso davon erfahren würden.

wär mir beinah lieber, es wär endlich reiner tisch gemacht. dieses ertragen der beständigen fehlbezeichnungen, des permanenten fehlverhaltens... anstrengend. nervenraubend.
sie können das geknurr des unwillens auch nur halb verstehen, wie könnten sie auch wissen, was dahinter steckt.
und doch... täglich diese messerstiche, dieses seelenhaut-löchern.

wunden, immer wieder wunden.
14.6.06 21:35


betreff: termin 1

ich fühle mich wie ein beinahe überquellendes fass, das endlich jemand angezapft hat. so gab es auch einige dinge, die heute hervor sprudelten, und es hat gut getan.

so ärgert es mich geradezu, dass die nächste sitzung erst in einem monat ist. ich hätte gern eine woche mit jedem tag sitzung und dann hormone, so siehts aus. es dauert immer alles so lange und dauert und dauert....

ja, sicher. ein anfang ist getan. aber bis zu den nächsten schritten dauert es noch so lange, zu lange.
immer so viel geduld.
zu viel, zu viel.


die frau ist sehr verträglich, weswegen zumindest in dieser hinsicht beruhigung gegeben ist. ich muss mir keinen anderen ts-vertrauten suchen und nochmal bis zu einem halben jahr warten... immerhin.
10.5.06 18:52


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