"la comuna paradoxa de la schnitteria..."

here i am
darkest night is masking the cold
that embraces me can't you see
truth means fear your lying breath
never will resist alone i sit here waiting
watching the world in it's agony
because i have seen my future
my crying face no cure i'm longing for
and no healer heals the evil
i sought truth for you condemned to fail
for you, for you i'm bleeding
and every new dawn ends in bitterness ...
for you, for you i'm bleeding......



*~ Intro ~*
*~ Die Treppe ~*
*~ Hintergrund? ~*
*~ Seelenklänge ~*
*~ Taumelnde Worte ~*
*~ Sturz und Höhenflug ~*
*~ Metamorphose - Labor ~*

"...break the silence..."

zu aufgekratzt, angestachelt, unruhig, aufgewirbelt, fern.
im rasenden galopp von wolkengewirr. weiter, weiter, immer weiter, kann nicht stehen bleiben, laufen bis zum umfallen.

gibt keine bessere voraussetzung, um in die arbeit zu gehen.
1.8.06 07:43


Werbung


aus der enzyklopädie der blutkunst, kennzeichen von existenzzuständen

"leere, die:
seele.... sperrstunde; empfindungen.... nicht vorhanden; der "schleier".... die außenwelt rückt in die ferne, man kann sich selbst dort beobachten, ohne verbindung; fleisch.... explodiert ohne lust; unvermögen zu entscheidungen und handlungen; völlige lähmung bis hin zu starre und isolation."




der tag bringt seichte erkenntnisse in der wiederholungsschleife: überdruss, unwille; was gerissen ist lässt sich nicht mehr kleben, reißverschlüsse gehören an klamotten und nicht in die körpermitte, nichts geht mehr, nichts kann mehr, nichts will mehr, nichts ist mehr da, nichts ist fort,.....

nichts
5.8.06 21:41


"und was war da mit dem instinkt? der wolf hätte sich das angesehen und dann gewusst, was zu tun ist... und hätte es getan."
ja, das hätte er. aber ich wusste nur, was zu tun ist und war in der alten unfähigkeit gefangen, auch danach zu handeln und diese hürde zu nehmen. der wolf gehört letztlich leider auch zu den halb oder gänzlich verschütteten in mir, und er war wohl schon immer ein reichlich sozial ungelehrtes und abgestumpftes oder gar abgetötetes geschöpf. nur war ich mir dessen offenbar nicht einmal mehr bewusst; eine sache mehr, die wieder ans tageslicht gekommen ist und nun hoffentlich den weg für weitere veränderung bereitet... und unter anderem auch diesen halb verschütteten wolf wieder freigibt.
gewissermaßen geschlagen mit den eigenen waffen.

anfangs etwas labil im gespräch; es ist eben doch immer ein unterschied, über etwas zu schreiben oder zu sprechen - erst wenn man sie benennt, zeigt sich wirklich wie offen eine wunde noch ist.

letztlich jedoch... alles in allem wieder ein paar kleine, neue erkenntnisse gewonnen und auch wieder zu ein wenig innerer ruhe gefunden... womit dieser zyklus, der sich nun schon seit wochen so hartnäckig hält, hoffentlich wieder aufgebrochen und geknackt ist. letztlich denke ich, dass es wieder einmal ein glücksgriff gewesen ist mit ihr; ich kann mir nicht vorstellen dass eine oder ein anderer sonst auf diese art und weise mit all diesen dingen umgehen würde.
15.8.06 19:47


die knochen treiben bleich und schwer
in gischt und flut, im tränenmeer...


allmählich beginnen mich diese augenwasser zu nerven, diese labile unbeständigkeit, dieser druck, der gleich einem stählernen dampfross den zarten nachhall der freiheit zerschmettert und nichts als sehnsucht zurück lässt. ich will diesen alltagsstahl zerreißen und vermag es noch nicht, will die ketten sprengen und aus dem käfig hinaus toben. ich will diese ringe um hals und brust nicht mehr, die einen halb ersticken, frage mich, warum dieses rad nicht einfach einmal rund sein kann, anstatt eckig löcher in den dünnen boden zu reißen.
ständig will irgend etwas hinaus und kann nicht, der dornenbehaftete alltag zieht sich wieder enger und spottet jedem gedanken an existenz.

muss weiter, immer weiter. neue dinge, neue hintergedanken, irgendwo hinter den bleiernen schleiern, die nicht mehr ganz fallen können (?).
bin müde, ja. werde das gestrauchel nicht los und immer wieder von dingen wie jetzt befallen. aber alles hat seine zeit. so auch die verschwommenen bilder.
die verhasste existenz zieht die schlinge enger, aber am ende werde ich den strick zerreißen und den alltag verspotten.

kein liegen bleiben mehr.
weiter.
immer weiter.
29.8.06 23:59


notiz

den stein in der anstalt ins rollen gebracht und der "vertrauensperson" bescheid gegeben. am dienstag ist der betrieb fällig; zeit den umbruch voran zu treiben.
30.8.06 13:01


*~ Start ~*
*~ Archiv ~*
*~ Spuren ~*
*~ Kontakt ~*
*~ Bloodnight ~*
*~ Seelenkrank ~*
*~ Leeflame ~*
*~ Redqueen ~*

*~ destructive Garou inside ~*

Gratis bloggen bei
myblog.de