"la comuna paradoxa de la schnitteria..."

here i am
darkest night is masking the cold
that embraces me can't you see
truth means fear your lying breath
never will resist alone i sit here waiting
watching the world in it's agony
because i have seen my future
my crying face no cure i'm longing for
and no healer heals the evil
i sought truth for you condemned to fail
for you, for you i'm bleeding
and every new dawn ends in bitterness ...
for you, for you i'm bleeding......



*~ Intro ~*
*~ Die Treppe ~*
*~ Hintergrund? ~*
*~ Seelenklänge ~*
*~ Taumelnde Worte ~*
*~ Sturz und Höhenflug ~*
*~ Metamorphose - Labor ~*

"...break the silence..."

mein pulsschlag sagt ich lebe
doch meine existenz ist lächerlichkeit...



tja, was soll man sagen. wieder zurück in den "eigenen vier wänden", diesem verhassten loch in dem man spontane platzängste und tobsuchtanfälle am laufenden band erleiden kann. lieblose, den unwillen reizende aussichten versüßen die deprimierende wiederkehr, jedes bedauernswerte süppchen braucht sein salz.

immerhin ging kein virtuell gespeichertes leben verloren, und der monitor hat wieder die rechte größe. und sollte dieses mal länger halten. [....]
wie kommts nur, dass ich mich dafür nur mäßig begeistern kann.
4.6.06 17:09


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ich vermisse und muss erkennen, dass mir dieses gefühl ganz und gar nicht behagt.
im grunde genommen wünschte ich, es gäbe einen ort an dem man sich nah und fern sein kann, immer.

nur ein kleiner stein am wegesrand voller steine, und manche warten bereits wieder nur darauf, stolpern zu lassen. verfluchter alltag, der ständig hinab reißt, warum kann man ihn nicht einfach abstreifen.
oh, bevor ichs vergesse: ich habe verdammt nochmal KEINE LUST.
6.6.06 06:34


13 stunden
... unterwegs.
anstalt: unerfreulich wie eh und je, vor allem bei einer drückenden hitze, die jeden gedanken von grund auf lahmlegt.
danach gewartet, um die rechte bahn für das seelenlabor zu kriegen... die prompt eine viertelstunde verspätung hatte. wie immer, wenn ich einen termin habe. eine viertelstunde mehr in brütender schwüle. dann, endlich... bahn, halbes einpennen während der fahrt (in den letzten tagen definitiv zu wenig schlaf gehabt); die straßenbahn... kommt nicht. genau wie letztes mal. eine halbe stunde in der brütenden schwüle rumgestanden. den verfluchten bergaufweg hinauf gerannt, da schon längst klatschnass gewesen - also "was solls". trotzdem zu spät, geladen bis über beide ohren.

aber die frau versteht es, einen wieder runter zu bringen. es ist wohl einfach diese ruhige art, dieses beschwichtigende und beruhigende "ist doch nicht schlimm" etc., das den sonstigen ärgerlichen gegengedanken "hast du ne ahnung" irgendwie nicht zulässt.
sie hatte meine schriftlichen, zugesendeten ergüsse über diverse vergangenheitserinnerungen ziemlich gut gefunden; sehr gut zum lesen, aufschlussreich etc...
der test vom letzten mal hingegen hatte zwei felder, die ich mittlerweile wieder halb vergessen habe... die ins extrem gingen, wobei sich männlich-weiblich offenbar die waage halten. bei dem einen m mittelfeld, w extrem, bei dem nächsten genau umgekehrt. ich glaube, das impulsive war der weiberkram, die ausbruchhafte aggressionstendenz männersache, wie auch immer.
ein kleines "identifizierungsspiel" mit schreiberischen ergüssen, die sie abermals herrlich fand...

ich hocke auf jeden fall gerne dort und würde es auch tun, wenn ich nichts zu sagen hätte - es ist einfach diese balsamähnliche ruhe. wunderbar.

die aussichten sind allerdings lang und zäh; ein jahr wird auf diese weise vergehen müssen, bis an hormonkram zu denken ist. ich komme mir vor wie ein verdurstender in der sahara, der seine oase viel zu weit entfernt erkennen muss... und befürchtet, es am ende nicht mehr bis dorthin zu schaffen. nun gut, man könnte sagen... 2 monate sind von diesem jahr bereits herum, es bleiben dann aber trotzdem noch 10. die leise hoffnung, die dauer des ganzen ließe sich zumindest um ein paar "nichtige" monate verkürzen, ist damit dahin; aber es wäre auch zu schön gewesen.
so bleibt nur, sich weiterhin abzumühen, sich zu bekämpfen, drillen, an die grenzen zu treiben, verzweiflung und frust prügelnderweise davon zu jagen.... so oft es geht.

doch solange ich mehr an kampf als ans aufgeben denke...
hingeschmissen ist immer alles viel zu schnell. und leider hat die endgültige variante einen erstaunlich hohen impulswert, wenn der richtige schlüsselreiz gegeben ist.
gefährlich.
aber das wars schon immer.

danach gehetze kreuz und quer durch die stadt, immer schwerer beladen mit fressenergie. um acht endlich in das stickige loch zurück gekehrt, das selbst saunahafte temperaturen aufweist, wenn es draußen um etliches kühler und die fenster geöffnet sind. kein durchzug.
ich hasse dieses loch.



vortags
meine ausbildnerin macht mich fertig mit den themen, die sie immer zu tisch auspackt. ich weiß, irgendwann werde ich nicht mehr an mich halten können und damit herausplatzen, was los ist, auch dieses fass ist bald voll und erreicht allmählich die grenzen seiner belastbarkeit.
trotz ihres geredes frage ich mich, ob sie es tatsächlich verstehen würde oder nicht.... ja, und dann gibt es ja noch an die 50 andere leute, die dann unweigerlich früher oder später ebenso davon erfahren würden.

wär mir beinah lieber, es wär endlich reiner tisch gemacht. dieses ertragen der beständigen fehlbezeichnungen, des permanenten fehlverhaltens... anstrengend. nervenraubend.
sie können das geknurr des unwillens auch nur halb verstehen, wie könnten sie auch wissen, was dahinter steckt.
und doch... täglich diese messerstiche, dieses seelenhaut-löchern.

wunden, immer wieder wunden.
14.6.06 21:35


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