"la comuna paradoxa de la schnitteria..."

here i am
darkest night is masking the cold
that embraces me can't you see
truth means fear your lying breath
never will resist alone i sit here waiting
watching the world in it's agony
because i have seen my future
my crying face no cure i'm longing for
and no healer heals the evil
i sought truth for you condemned to fail
for you, for you i'm bleeding
and every new dawn ends in bitterness ...
for you, for you i'm bleeding......



*~ Intro ~*
*~ Die Treppe ~*
*~ Hintergrund? ~*
*~ Seelenklänge ~*
*~ Taumelnde Worte ~*
*~ Sturz und Höhenflug ~*
*~ Metamorphose - Labor ~*

"...break the silence..."

Schwarze Treppe,

schon wieder wirst du glatt und tückisch, wild und bockig, schüttelst dich, möchtest dass ich deine Wendel hinab laufe, rase, falle. Schon wieder spüre ich diesen Zug, aber sieh, ich habe Klauen, die ich dir in den schwarzen Stein schlage um mich fest zu halten.
Sieh, ich habe Zähne, und für deine bleiernen Schleier reichen sie allemal.

Du weißt, wie müde ich bin.
Weißt du denn auch, wie unglaublich zornig ich bin und welche Kraft aus Zorn erwächst?

Wir kennen uns zu gut, ich, der ich du bin und du, die du ich bist. Du bist langsames Sterben, und mit jedem Schritt weiter hinab mehren sich Verzweiflung, Zorn... Zerstörung, Höhenflüge und Stürze. Dein Schutz reicht nur nach innen hin, aber nicht gegen das Außen.
Die Sonne beißt mir ungnädig ins Seelenfleisch und zersetzt, was ich in der Zeit der Erholung gewonnen hatte, und sie zwingt mich in losen Hüllen hinaus, in denen ich vor Scham kaum laufen kann. Zwingt mich hinaus in diese Welt, die plötzlich so voll und lebendig ist, so lächerlich und niederschmetternd.

Verhasste Pflichten, irgendwo hinter Abgrund und Gipfel lauert wieder die furchtbare Gleichgültigkeit, diese Kälte, die ihren Griff ein jedes Mal mehr festigt und junges Gras totbeißt, vernichtet.
Nein, ich möchte deine Einladung dieses Mal nicht annehmen, ich strauchle zu viel, viel zu viel, aber ich will... weiter. Nicht wieder in Starre und Tatenlosigkeit verfallen, weil jeder Sturz sonst die Alten Spalten zu schmerzhaft aufreißt und sich schon wieder Stürze verzeichnen lassen. Zu viele.
Zu viel Straucheln.

Alles dauert zu lange, was so enorm dringlich ist. Der Weg ist noch so lang, voller Hürden. Aber ich muss von innen nach außen, muss mich hinaus stülpen, und du hemmst mich.
Ich hemme mich. Wieder und wieder.

Aber wisse... der Zorn schärft meine Klauen und Zähne wieder. So oft sind sie bereits auf meiner Hülle aufgeschlagen, aber nun werden sie auch dich treffen.
Ich kämpfe, Schwarze Treppe.
Und ich kämpfe nicht, um zu verlieren.... wenn ich dich nicht zähmen kann, werde ich dir und mir entkommen.
4.5.06 10:17


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heute könnte ein "großer tag" sein.
oder ein vernichtender.

nur farblos bleibt er denke ich nicht.
man(n) darf gespannt sein.
10.5.06 06:09


betreff: termin 1

ich fühle mich wie ein beinahe überquellendes fass, das endlich jemand angezapft hat. so gab es auch einige dinge, die heute hervor sprudelten, und es hat gut getan.

so ärgert es mich geradezu, dass die nächste sitzung erst in einem monat ist. ich hätte gern eine woche mit jedem tag sitzung und dann hormone, so siehts aus. es dauert immer alles so lange und dauert und dauert....

ja, sicher. ein anfang ist getan. aber bis zu den nächsten schritten dauert es noch so lange, zu lange.
immer so viel geduld.
zu viel, zu viel.


die frau ist sehr verträglich, weswegen zumindest in dieser hinsicht beruhigung gegeben ist. ich muss mir keinen anderen ts-vertrauten suchen und nochmal bis zu einem halben jahr warten... immerhin.
10.5.06 18:52


es scheint tatsächlich unmöglich zu sein, sich einen zustand in simpler ruhe zu bewahren, ohne ärgernisse oder andere kümmerlichkeiten. das frustriert ungemein, und dass der womöglich unschuldige monitor am gestrigen abend einen der unzählig kleineren zornesgipfel überlebt hat, ist wohl einem gewissen letzten maß an "zurückhaltung" zu verdanken.
der gedanke, das ganze leben abseits der alltäglichen existenz, das in diesem verfluchten blechtrottel gespeichert ist, könnte nun so mir nichts dir nichts wieder einmal flöten gehen ist genauso erfreulich wie die alltäglichen umstände und aussichten, vor allem auch in beruflicher hinsicht. tausende von gedanken, werte zu charakteren, hp-entwürfe und daten zu hintergründen, umgebungen, tausende bilder, mp3's und überhaupt sind das blut, das sich vermutlich bald aus der zerschnittenen aorta ins nirgendwo ergießt.
man könnte auch schlicht sagen: es ist wieder mal alles zum kotzen, und die lust, in solchen momenten einfach alles und vor allem sich selbst hinzuschmeißen erreicht von mal zu mal immer mehr legendäre ausmaße. ich habe diesen ständigen frust so dermaßen satt.

die nächste aufgrund finanzieller eingeschränktheit sowieso erst in jahren schnee mögliche anschaffung wird entweder eine knarre samt silberkugel oder ein boxsack.
22.5.06 05:40


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