"la comuna paradoxa de la schnitteria..."

here i am
darkest night is masking the cold
that embraces me can't you see
truth means fear your lying breath
never will resist alone i sit here waiting
watching the world in it's agony
because i have seen my future
my crying face no cure i'm longing for
and no healer heals the evil
i sought truth for you condemned to fail
for you, for you i'm bleeding
and every new dawn ends in bitterness ...
for you, for you i'm bleeding......



*~ Intro ~*
*~ Die Treppe ~*
*~ Hintergrund? ~*
*~ Seelenklänge ~*
*~ Taumelnde Worte ~*
*~ Sturz und Höhenflug ~*
*~ Metamorphose - Labor ~*

"...break the silence..."

diese trauer kann in der tat überwältigend sein.
die über sieben stunden zug waren zum kotzen, irgendwie krieg ich dabei immer kopfweh und den anflug leiser übelkeit. pennen kann man eh nie da drin bei all den rücksichtslosen trampeln, naja, egal.
es ist auch lustig, wenn mitten auf dem hastigen, gestressten weg vom zug zur u-bahn die nase meint, ohne grund blutenderweise loslegen zu müssen. und man kein taschentuch dabei hat. es gibt wirklich nichts amüsanteres.

etliches liegt mir ziemlich schwer im magen, und das kommt sicher nicht von den mickrigen toastbrotscheiben.
ich mag weder schalen nachgeschmack alter dinge noch diese innere unruhe tausender unerledigter sachen, als wolle einen die welt selbst unter sich begraben... noch diese trauer.
vieles ist vorbei, geschluckt, aber nicht vergessen.
es ist so schwer, so mühsam, weiter zu gehen. es kostet so viel überwindung... selbstüberwindung. darf mir keine pause gönnen, der stillstand ist zu verlockend.
ich weiß nicht, wie dieses und jenes funktionieren soll, und der ganze bürokratiemist, für den man hierhin und dorthin hetzen soll, leiert meine hauchdünnen nerven noch zusätzlich aus.

nur nicht an alles auf einmal denken, dass ist einfach zu viel und entlädt sich wieder auf die vielfältigsten weisen. was ist schlecht daran?
verzweiflung.

eins nach dem anderen... eine sache nach der anderen. in wirklichkeit ist alles halb so schlimm. eigentlich. es ist nur halb so schlimm, halb so schlimm, wie es einem vorkommt. wenn man sich dinge oft genug vorsagt, beginnt man irgendwann daran zu glauben... und irgendwann werden sie wahr, nicht wahr. schließlich erfüllt sich jeder seine erwartungen selbst.
gaia, ich schwafel in letzter zeit nur mist.

masken nach außen. undurchdringliche siegel um den inneren kern, sperrzone.

schlaf...
endlich wieder einmal erholung oder doch nur wieder quälende fortsetzung des wachens?
9.11.04 03:46


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wir sind niemals alleine.

vielleicht liegts an luna oder so.
er kehrt immer wieder und wieder, dieser griff.

schmerz.
tränenmeer, tränenmeer.

das meer unter den sternen.
so schwarz das wasser. so sanft.
so beruhigend sein flüstern.
aufsteigender mond,
und die sterne zwinkerten.
erinnerung.
15.11.04 02:37


hm. das ist nun mittlerweile der 47.tag, wenn ich nicht irre.
stolz?
nein. eher enttäuscht.

es ist schließlich nicht so, dass ich mir vorgenommen hätte, ich guck jetzt mal, wie lang ich es ohne ein ordentliches ratsch aushalte. wobei, was die akustische sensation betrifft, so wurde mir selbige ja andernorts zuteil. +ig+

wie auch immer. es ist auch nicht so, dass ich nicht ständig daran denken würde. tag für tag gibt es irgendwann einen oder mehrere punkte, an dem diese vorstellung kommt. wie sich die klinge anfühlt, wie sie riecht. wie sie sich ins fleisch gräbt, reißt. wie der schmerz ist, wenn es ordentlich ist, wie das gewebe auseinanderspringt, aufklafft, und endlich das geschätzte blut freigibt.
ich stelle mir vor, wie ich tanze und reiße, in meinem eigenen blut, wie es an meinem ganzen körper hinabläuft, wie es schon etliche male war. wie es sich mehr und mehr ausbreitet, der geruch den raum erfüllt.
oder ich sehe mich halb verrenkt am waschbecken stehen. ärmlicher oder beinlicher aderlass ohne darauffolgende putzorgie.
rot auf kaltem weiß.

ich kann es in gedanken riechen, sehen, fühlen, schmecken.
wenn ich unter der dusche hocke, wenn ich mit den gedanken von aktuellem abschweife oder mich zu sehr damit befasse. wenn ich unterwegs bin. egal wann, egal wo, sie sind immer da, diese gedanken im hintergrund.

und doch...
es geschieht nichts, denke ich nur daran.
es geschieht nichts, halte ich sie in der hand.
es geschieht nichts, spiele ich damit.
erst wenn der erste tropfen fällt, gibt es kein zurück mehr.
denn wenn schon, dann ordentlich.
solange es nicht ordentlich ist, frustet es nur. und macht zornig.

ich weiß nicht, was das zur zeit ist. es gab immer abwechselnde phasen von sucht und abstinenz.
vielleicht stört mich der umstand, dass ich nicht all die alten, roten, weißen wülste aufreißen will. und daher die wilde angriffsfläche sehr eingeschränkt ist.
vielleicht hält mich der zorn über diese schwäche zurück. diese schwache unfähigkeit, probleme zu bewältigen wie jeder andere auch. der drang, druck und seelenschmerz mit physischem schmerz zu kompensieren. vielleicht der zorn darüber, dass es nicht sein muss. denn wie man rasch herausfindet, tut man es irgendwann nur noch um des handelns willen. und nicht, weil es einem tatsächlich hilft. man sagt nur, ich brauche es, also braucht mans.
in wirklichkeit... alles nur eine frage des willens.

so legt sich mir der schluss nahe, der verstand und der zorn über diese schwäche hält innere gelüste in zaum.
und das enttäuscht mich.
denn dieser "verstand" macht mich genauso zornig. dieser elende, ewig alles in seine einzelteile zerlegende, analysierende, trockene verstand.

ich bin von mir selbst eingesperrt.
tag für tag springe ich gegen den käfig an.
zorn wogt gegen die ketten.
melancholie bäumt sich heulend auf.
tränen stemmen sich mit aller macht gegen die tür, die sie zurückhält.
er baut sich immer wieder neu auf, dieser druck.
tobt und wütet, ein gefangenes tier in seinem eigenen gefängnis.
manchmal endet es in unblutiger ekstase. einer euphorie ohne grund.
dann schäumt alles über. lachen, bewegungsdrang... völlig überdreht.
irgendwann erlahmt das toben.
das tier wird müde, hat sich die klauen und fänge einmal mehr gebrochen.
dann falle ich, von einem moment auf den anderen.

doch irgendwann... zieht sich der druck gänzlich zurück.
schläft.
und lauert.

und wartet auf seine nächste chance...
einer fragwürdigen, ersehnten freiheit.
15.11.04 12:32


just can't let it go...
nothing drives away this inner pain
desperated melancholy


sie kommt nicht
sie geht nicht
sie besteht

für immer.
16.11.04 16:07


...these wounds won't seem to heal...
...this pain is just too real...
...there's just too much that time cannot erase...


scheint direkt aus der seele gesprungen- wie so vieles andere auch.
19.11.04 20:09


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